Tuesday, June 25, 2013

Ein Rückblick

Seit März 2012 ist schon Einiges Spannende bei WörterKörper passiert! 
Hier ein Rückblick auf die wichtigsten Schritte von WK der letzten Zeit - the story so far:

29.08.-01.09.2012
Die Choreographin und künstlerische Leiterin von WörterKörper, Foteini Papadopoulou, war als Aussteller im NRW-Stand an der internationale tanzmesse nrw in Düsseldorf präsent und vertritt somit WK. 
Die nächste internationale tanzmesse nrw wird vom 27. bis zum 30. August 2014 stattfinden. 

22.09.2012
Teilnahme der Szene I hold you, he holds me - who holds him? aus WörterKörper am Wettbewerb für zeitgenössischen Tanz contact.energy´12 im Rahmen des Internationalen Tanztheaterfestivals Erfurt auf der Bühne des Studiotheaters des Theaters Erfurt - diesmal nicht mit der musikalischen Originalkomposition von Lukas Tobiassen, wie sonst in WK, sondern mit einem Stück von Tied & Tickled Trio and Billy Hart, der Komposition Calaca. In dieser Form wurde das  5minütige Stück schon bei den Jungen Choreographen des Instituts für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste im Februar 2012 in der Neuen Aula in Essen Werden präsentiert.

I hold you, he holds me - who holds him? wurde von Uwe Brauns, Martin Kratochvil und Roshanak Morrowatian getanzt.

Was für eine Energie hat das Spielen? Drei Tänzer betreten den leeren Raum und füllen ihn zunehmend mit ihrer Energie: sie gehen und rennen und fragen sich dabei gegenseitig durch ihre Blicke: „Hast du Lust zum Spielen?“. Die darauf folgende Choreographie, die auf diese Frage antwortet, entfaltet sich als eine augenzwinkernde Komplizenschaft des Spielens mit den feinen und spannenden Gewicht– und Energie–Balancen, die sich zwischen drei Personen entwickeln. Jeder der drei Tänzer findet sich immer wieder in verrenkten Positionen, aus denen er seinen Weg mit Hilfe der anderen „Spielkameraden“ auf möglichst kreative und unerwartete Weise zu finden versucht. Die Regel dieses Spiels? Dem Spiel treu bleiben, das heißt: immer in Bewegung bleiben, immer wachsam sein, immer die Bewegungen der anderen mitdenken – das Spielen verlangt ja, wie die Kinder besser als wir alle wissen, die volle Aufmerksamkeit. A! Und man sollte lieber das Spielen nicht unterschätzen – es kann im Nu ernst werden und ist treibende Kraft weit über die Kinderwelt hinaus.

14.02.2013
Künstlerische praktische Abschlussprüfung von Foteini Papadopoulou im Studiengang MA Tanzkomposition/ Bewegungsnotation & Bewegungsanalyse im Institut für Zeitgenössischen Tanz, Folkwang Universität der Künste. Das Thema des Masterprojekts: Praxisorientierte Bewegungsanalyse: Prozesse des Komponierens und der Notation am Beispiel der choreographischen Arbeit WörterKörper. Hauptfachdozent: Dr. Henner Drewes.
Die für die Zwecke dieser bewegungsanalytischen Arbeit entwickelte Tanzkomposition basierte auf Grundbewegungsmaterial und Grundkonzepten aus WK. Ein wesentlicher Aspekt war auch die musikalische Kohärenz - die Musik für dieses Stück war ein Teil der für WK komponierten Musik von Lukas Tobiassen, neu arrangiert vom Komponisten für die  Besonderheiten dieses Projekts. Es tanzten: Anne-Hélène Kotoujansky, Fuuko Shimazaki, Eva Thielken.
Die Komposition wurde wie folgt betitelt: durch den Raum auf der Linie der Zeit - nach einem Gedicht von Forugh Farrokhzad, aus dem Gedichtband Wiedergeburt:

Die Reise durch den Raum auf der Linie der Zeit
Mit einem Raum die trockene Linie der Zeit zu schwängern 

14.-16.03.2013
Die Videoprojektion aus WörterKörper, ein Tanzfilm unter dem Titel Die Blume des Nichts (The Flower of Nothingness) wurde für den Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Kurztanzfilme 2013, im Rahmen des TanzFilmFestivals Luzern # 2, in der Sparte Erstproduktionen selektiert. Die Musik ist von Lukas Tobiassen, für Kamera und Schnitt war Michael Schlappa zuständig und Regie führte Foteini Papadopoulou.
Unter folgendem Link eine Liste der selektierten Beiträge zum Wettbewerb: 
... und hier ein Link mit den preisgekrönten Filmen:

Der Titel Die Blume des Nichts wird von folgender Zeile von Sohrab Sepehri abgeleitet:

"Wir schliefen ein. Man sagt eine Hand pflückte im Traum die Blume des Nichts"

Die Blume des Nichts ist ein abstrakter Kurzfilm über die surreale Welt des Träumens.

Kurzbeschreibung des Films auf Englisch:
The short dance film The Flower of Nothingness is an excursion in the surreal world of dreaming. The film is an attempt to poetically approach the subtle dynamic and magnetic incoherence of dreams and the paradox of the mind´s wakefulness while physically sleeping. The characters find themselves in a labyrinth-like industrial space, in which they wonder creating with their movements and encounters abstract moments of a dreamy absurdness. On their bodies words are written, because they may be sleeping, but: “The words stay awake” *                                                                
* line from a poem by Fereydoun Faryad.


Ein teaser aus dem Film ist unter folgendem vimeo-Link zu finden: 


08.06.2013
Die Szene das abwesende Fest aus WörterKörper - diesmal unter dem Titel Kennst du das auch? - nahm am KuK Award im Rahmen von 638 Schritte Tanz in Essen, in der CASA vom Schauspielhaus Essen teil.

Der Titel Kennst du das auch?, den dieses 7minütige Solo trägt, ist eine Zeile aus einem Gedicht von Hermann Hesse - das Gedicht, was konzeptionell und inhaltlich mit diesem Tanzstück korrespondiert und die Grundinspirationsquelle dafür war. Das Stück wurde kreiert für und wird getanzt von Roshanak Morrowatian und das sound design ist von Lukas Tobiassen.
Kennst du das auch?
Kennst du das auch, dass manchesmal 
Inmitten einer lauten Lust, 

Bei einem Fest, in einem frohen Saal,

Du plötzlich schweigen und hinweggehen musst?

- Hermann Hesse

Für das folgende Foto der Präsentation des Stücks bei den KuK Awards möchte sich die Choreographin beim Photographen Holger Krüssmann herzlich bedanken

Copyright Foto: Holger Krüssmann

Tuesday, January 31, 2012

Köln-Premiere von WörterKörper

Nach seiner erfolgreichen Uraufführung in Essen im Dezember 2011 ist das Tanztheaterstück WörterKörper Ende März 2012 in der Alten Feuerwache in Köln zu sehen.

 
Termine:
30. März 2012, 20 Uhr
31. März 2012, 20 Uhr

Ort:
Alte Feuerwache Köln
Melchiorstr. 3
50670 Köln

Kartenreservierung:
Tel.: 0221-9731550


„Kleine Buchstaben
genaue
damit die Worte leise kommen
damit die Worte sich einschleichen
damit man hingehen muss
zu den Worten“
– Hilde Domin

WörterKörper verfolgt, wie fünf Tänzer die Körperlichkeit des gedichteten Wortes entdecken und diese zu einer eigenen poetischen Handschrift machen. Das Stück bewegt sich in der spannungsvollen Landschaft dichterischer Fragmente, poetischer Alltagsmomente und bewegter Begegnungen. Grundlegender Impuls jeden Handelns in dieser sich ständig verändernden Landschaft ist es, den Körper der Wörter wie jeden physischen Körper zu betrachten, einen Körper, der sich sowohl bewegen als auch bewegt werden möchte. Denn Poesie bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes ein Tun, ein Schaffen, durchaus Verbundenheit mit dem Realen, Bunten und Lauten, dem Chaotischen und Komplexen des „hier und jetzt“  – sie impliziert Aktion, sie ist Bewegung.

Monday, December 12, 2011

Eindrücke von WörterKörper

Die Uraufführung des Stücks WörterKörper fand am Samstag, den 10.12.2011 im Katakomben Theater in Essen erfolgreich statt! 

Hier können Sie einige Eindrücke aus den WörterKörper-Vorstellungen genießen, die am 10. (UA) und am 11.12.2011 stattfanden - alle Fotos sind von Ernest Sarino Mandap:
     


            

Thursday, November 10, 2011

PREMIERE von WörterKörper

Uraufführung des Tanztheaterstücks WörterKörper
am 10. Dezember 2011 um 20 Uhr
im Katakomben Theater im Girardet Haus,
Essen Rüttenscheid
Weitere Vorstellung: 11. Dezember 2011, 20 Uhr, Katakomben Theater.
Choreographie/ Künstlerische Leitung:
Foteini Papadopoulou


Photographie-Ausstellung WörterKörper
im Rahmen der gleichnamigen Tanztheaterproduktion - 
Ausstellungsbeginn: 11. November 2011,
Galerie im Foyer des Katakomben Theaters.

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Das Tanztheaterstück WörterKörper bewegt sich in der spannungsvollen Landschaft dichterischer Fragmente, poetischer Alltagsmomente und bewegter Begegnungen; es verfolgt, wie der Körper die Weite dieser Landschaft erlebt.

WörterKörper schafft für den Zuschauer ein Werk rund um die Energie der Poesie und die Dynamik der "Wörterkörper". Fünf Tänzer entdecken die Körperlichkeit der Worte und machen diese zu einer eigenen poetischen Handschrift. Originalkompositionen elektronischer und instrumentaler Musik wurden, in Einklang miteinander, bei ihrer Entstehung eng mit dem choreographischen Prozess entwickelt. Neue Räume und einen anderen Blick auf den Körper schafft das im Laufe des Stücks projizierte Video. Zusätzlich zum szenischen Werk führt eine Photographie-Ausstellung im Foyer des Katakomben-Theaters, das Publikum in die Thematik und Atmosphäre des Stücks ein. 




MITWIRKENDE


Choreographie/ Regie:
Foteini Papadopoulou

Mit:
Anna-Maria Besnier Bayon
Uwe Brauns
Martin Kratochvil
Roshanak Morrowatian
Eva Thielken

Musik: Komposition/ Musikalische Konzeption:
Lukas Tobiassen
Oud-Improvisation:
Nikos Rondelis

Photographie:
Ernest Sarino Mandap

Kamera/ Schnitt:
Michael Schlappa

Recherche/ Dramaturgie:
Foteini Papadopoulou
Gelegentliche Assistenz Dramaturgie/ Regie:
Anja Signitzer
Gelegentliche dramaturgische Assistenz:
Kristin Scheinhütte 
Künstlerischer Beitrag:
Roshanak Morrowatian
Assistenz Coaching:
Ernest Sarino Mandap
Stimm- & Sprechtraining/ spielerische Präsenz:
Kristin Scheinhütte
   
Konzept/ Künstlerische Leitung:
Foteini Papadopoulou
Herzlichen Dank an:
Amen Feizabadi für seine Mitarbeit
bei der frühen Entwicklung der musikalischen Konzeption,
Timo Wilke für die Neuentwicklung des Logos von WörterKörper
und die weitere Unterstützung,
Azin Zahedi für die Santur-Aufnahmen

WörterKörper ist eine Produktion von Foteini Papadopoulou.
WörterKörper
wird gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Essen
und
freundlich unterstützt vom Kulturbunker Köln.
Danke an die Folkwang Universität der Künste.


   Für die Vorstellungen im Dezember 2011, Essen:
   Projektassistenz/ Mitarbeit Werbung:
   Kathrina Wilke


   Für die Vorstellungen im März 2012, Köln:
   Presse- & Öffentlichkeitsarbeit/ Projektassistenz:
Martha Papok
   Assistenz Bühnenproben:
   Anne-Hélène Kotoujansky